Breege

Heute liegt nicht besonders viel an. Wir müssen klar Deck machen und nach Breege verholen. Es ist windstill, kalt und es nieselt. Wir gönnen uns erst mal ein englsches Frühstück mit gebackenen Bohnen, und Spiegeleier mit Speck.

Ich packe mich warm ein, nach dem Zwiebelprinzip, darüber dann das Ölzeug und Südwester. wir werfen die Leinen los und machen uns unter Motor auf nach Breege. Das Fahrwasser ist gut betonnt und so können wir nach Sicht fahren. Nur die Fähren sind hier richtig eklig, da sie keinen Zentimeter Raum geben und uns mehrfach fast aus dem Fahrwasser drängen. Wir sind nur lästige Freizeitsegler, da ist Rücksichtnahme kaum notwendig.

Ich stelle fest, daß ich Handschuhe vergessen habe und so kriecht die Kälte langsam die Arme hoch. Das Handtuch um den Hals hält noch. Das Fahrwasser ist wieder von Anglern in Wathosen gesäumt. Wir beobachten wie einer eine Möwe am Hacken hat und versucht das arme Tier davon zu befreien. Wir können nicht ausmachen wie die Sache ausgeht. Die Zeit scheint immer mehr in die Länge zu ziehen.

Dann erreichen wir Breege und machen erst mal fest um uns danach im Hafenrestaurant aufzuwärmen. Wieder Warm machen wir nochmal los und füllen den Dieseltank auf. Dann packen wir die Reste zusammen. Getränke und Vorräte sind nahezu aufgebraucht. Wir beladen das Auto mit den Resten und behalten nur noch genug für ein Frühstück zurück, zum Abendessen gehen wir ins Hafenrestaurant und essen wie schon vom Anfang bekannt gebratenen Hering mit Kartoffelsalat. Als Getränk weichen wir auf Grog aus.

Dann ein letzter Abend an Bord. am nächsten Morgen warten wir auf die Abnahme durch den Vercharterer und den Taucher der das Unterwasserschiff auf Schäden untersucht. Nachdem wir das dann auch hinter uns haben noch die Formalitäten im Hafenbüro.

Gegen zehn machen wir uns auf den Weg nach Hause.

Ein schöner Törn geht jetzt zu Ende