Ærøskøbing

Der Wetterbericht, den wir während des Frühstücks hören, verspricht für heute leichte Winde und Flaute. wir machen also in aller Gemütsruhe „klar Deck“ und laufen dann in Richtung Ærøskøbing aus. zunächst gehts ein Stück hinter der Fähre her, dann biegen wir nach Backbord ab und schlängeln uns durch ein ziemlich enges Fahrwasser unserem Ziel entgegen. Die Ansteuerung des neuen Yachthafens ist problemlos und wir finden einen schönen Liegeplatz längseits der Außenmohle.

Nach der üblichen Ankunftsroutine, Fender  ordentlich festmachen Vor- und Achterleine festmachen und dann das Boot mit Vor- und Achterspring fixieren. Wichtig auf dem Steg liegen keine Leinen. Die losen  Teile werden ordentlich aufgeschossen und liegen an Deck.

Jetzt geht’s zur ersten Erkundung an Land. Der Supermarkt liegt direkt am Hafenausgang und daneben ein gemütliches Café mit Terasse.

Dies ist mein dritter Besuch in diesem malerischen ort, an dem die Zeit spurlos vorüberzugehen scheint. Es gibt immer noch die Kopfsteinstraßen und die bunten Fachwerkhäuser. Nach einem ersten Bummel, kaufen wir bei einem Fischer, der gerade sein Boot festmacht noch zwei frische Schollen. Der fischer schlachtet die noch lebenden Fische und bereitet sie direkt bratfertig vor. Das Abendessen — Scholle, neue Kartoffeln und Salat — ist also gesichert. Dann noch gewohnheitsgemäß noch den letzten Wetterbericht. Nach etwas Musik und Lektüre ist dann „Licht aus“.

Nach unserem englischen Frühstück — Baked Beans, Raschers and Eggs — geht’s dann wieder an Land. Die vielen Budnten Häuser bieten genügend Photomotive.  Heute ist wieder der dänische Nationalfeiertag und gegen Mittag findet eine örtliche Parade statt.

Am späten Nachmittag geht’s wieder zurück zum Boot und nach einem guten Abendessen machen wir uns noch einen gemütlichen Abend. Am nächsten Tag wollen wir weiter nach Aabenraa.