Augustenborg

Der morgentliche Wetterbericht ist nicht unbedingt überwältigend, Flaute und diesiges Wetter. Nach dem Frühstück machen wir uns auf nach Aabenraa. Als wir den großen Belt erreichen machen wir den Versuch unter Segeln weiter zu kommen. Anfänglich kommen wir noch gut voran. Plötzlich hören wir ein Schnaufen neben unserem Boot und entdecken zwei Schweinswale, die uns umkreisen. Sie scheinen neugierig zu sein und erscheinen eher zutraulich, leider sind sie schlecht zu photographieren, da sie nicht auftauchen. Nach dieser seltenen Begegnung schläft der Wind dann völlig ein und wir müssen wieder auf den Diesel zurückgreifen.

Der Weg nach Aabenraa zieht sich. wir kommen relativ spät an. Der Hafen ist sehr weitläufig und nur ein kleiner Teil steht für Yachten zu Verfügung, der Rest ist der Berufsschifffahrt vorbehalten. Es ist durch die nahen Straßen reletiv laut und die Wege sind sehr weit. Wir machen aus den Resten ein Abendessen und machen früh Schluß, damit wir am nächsten Morgen früh loskommen.

Nach Frühstück und Wetterbericht machen wir uns auf den Weg. Für den Nachmittag ist Starkwind angesagt, wir kommen gut voran und bei zunehmendem Wind erreichen wir die Ansteuerung von Augustenborg. Durch ein relativ enges Fahrwasser laufen wir in den Schutz des Hafens von Augustenborg. Hier liegen wir wie in Abraham’s Schoß. Die Marina ist von drei Seiten gegen Wind geschützt und bietet schöne Liegeplätze und eine gute Logistik mit WLAN und verschiedenen Yachtwerften mit Winterlager und Reparaturmöglichkeiten.

Der abendliche Wetterbericht verspricht nichts Gutes. also beschließen wir morgen einen Ruhetag einzuschieben. Der Hafen von Augustenborg bietet gerade bei Wetterlagen mit Starkwind  viel Schutz, da er durch seine Lage den Wind in drei Richtungen abdeckt.

Wir haben eine ruhige Nacht und nach einem ausgiebigen Frühstück mache wir noch einen längeren Spaziergang trinken wir zunächst mal einen starken Kaffee und beobachten das Treiben im Hafen, in der Nachbarschaft trimmt sein Rig. Sein Boot ist eine Island Packet 32. Sie ist ein amerikanischer Bau mit langkiel und Kuttertaklung, d.h. der Mast steht etwas achterlicher als sonst üblich und es werden zwei Vorsegel, gefahren.

Da ich schon immer wissen wolte warum es für GB mehere Nationalflaggen fahren und erhalte die folgende Auskunft: the colors are those of the squadrons of Nelsons fleet:white, blue and red. The white ensign is for royal ships and the Royal Navy, The blue ome is for offical ships and navy personal nd teh red one is for „lesser people“. –

Er hatte natürlich eine Blaue Flagge. Abends machen wir dann früh Schluß, da wir Morgen auf jeden Fall nach  Flensburg müssen, da unser Zeit zu Ende geht und  wir das Boot noch übergeben müssen.