Langelinie Lystbådehavn

Wieder kein Wind also erneut unter Motor weiter. Bis Kopenhagen ist es nicht mehr weit. Im Sund überfliegen uns hunderte von Wildgänsen auf Ihrem Weg zu den Brutplätzen. Ein bleibender Eindruck. Der Weg nach Kopenhagen läuft direkt an der Uferbefestigung entlang, Wenn man diese Austeuerung verpaßt macht man eine gewaltigen Umweg.

Wir machen früh mit dem Heck zum Steg fest. Dann machen wir die Bekanntschaft mit einer Hochzeitsgesellschaft, die gerade mit einem Motorboot aus Berlin kommt. Wir trinke zusammen ein Grapefruitweizen aus unserm Vorrat.

Da der Hafen im Winter unter einem Hochwasser gelitten hat, erhalten wir den Strom umsonst, da die Zähler noch ausgefallen sind. der Hafen liegt ganz nahe bei der „kleinen Meerjungfrau“ und nur zehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt.

Heute ist der Vorabend des dänischen Nationalfeiertags. Zu diesem Anlaß findet im nahen Fort ein bunter Abend statt. Zuerst „dicke Backen Musik“ von Kapellen in historischen Uniformen, dann Häppchen und Freibier.

Das Fort wird noch heute von der dänischen Armee benutzt, deshalb ist um zehn Uhr Zapfenstreich. Wir werden von eine Landsknechtstrommel und eine Picoloflöte zum Ausgang geleitet. Ein schöner Abend geht zu Ende und wir freuen uns auf die Erkundung von Kopenhagen.