Flensburg

Wie schon von den vorangegangenen Törns gewohnt hören wir während des üppigen Frühstücks den Wetterbericht auf DP07. Der fängt mit einer Starkwindwarnung an (SW zunehmend 9), also warten wir erst mal ab wie es bei den anderen Booten geht.

Gegen 08;30 laufen schlagartig fast alle Boote gleichzeitig aus. Besonders interessant ist ein Bavaria, die direkt vor dem Hafen Segel setzt, als die Rollfock dichtgeholt wird fällt eien Böe ein und das Segel fliegt mit einem lauten Knall aus den Lieken. Das verspricht keinen einfachen Trip. Mit achterlichem stürmischem Wind bis nach Marstall, ist keine besonders gute Option.

Wir entscheiden uns doch noch den nächsten Tag abzuwarten bis das Sturmtief durch ist. Wir holen also das Auto wieder vom Dauerparkplatz und machen einen Ausflug nach Sonderborg. Dort finden wir ein windgeschütztes Straßencafé und schauen zu wie sich der Stadthafen mit ziemlich verstrbbelten Booten füllt. Dann folgt ein Bummel durch Sonderborg.

Da es noch früh ist bleibt auch noch Zeit zu einem Besuch der Dybbøl Banker (Düppeler Schanzen). Hier eine Kurze historische Einordnung:

Dänische Schanzen zur Sicherung des Brückenkopfes beim Übergang zur Insel Alsen und zur Stadt Sonderburg, von strategischer Bedeutung in den Kriegen 1848, 1849 und 1864, insbesondere im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 (Erstürmung der Düppeler Schanzen am 18.04.1864 durch preußische Truppen) kriegsentscheidend; erster großer Sieg Preußens nach den „Befreiungskriegen“.

Das kleine Museum bietet eine genauen Überblick über das Geschehen und die Rekonstruktion macht das Ganze noch verständlicher. Jetzt geht’s wieder zurück nach Flensburg. Das Auto wird wieder abgestellt und wir essen nochmal wie am Vorabend Scholle in einem netten Restaurant am Flensburger Innenhafen. Dann folgt unser Abendprogramm und wir gehen schon früh zu Bett, da wir am nächsten Tag einen langen Schlag vor uns haben,