Novigrad

Heute soll es jetzt losgehen, nach dem frühstücken machen wir Leinen los. Es herrscht totale Flaute, also Diesel an und los.

Bevor es nach Süden gehen kann müssen wir noch einen Zwischenstop in Piran machen um dort auszuklarieren, da Kroatien nicht zum Schengenraum gehört. Wir machen also in Piran fest und gehen zur Zollstation, Dort füllen wir die Manschaftsliste aus und weisen uns durch unsere Pässe aus.

Jetzt geht’s also ernsthaft los, wir machen uns auf zum ersten kroatischen Hafen mit einer Zollstation „Novigrad“. In mir kommen Bilder von mtempel.einem ersten  Törn in dieser Gegend (1970), damals hielt sich die Freundlichkeit in sehr engen Grenzen. Am späten Nachmittag erreichen wir Novigrad.

Wir machen direkt an der Zollstation fest, gerade noch rechtzeitig bevor der Zöllner Feiers´abend macht. Wir präsentieren unsere Papiere und erhalten unsere Stempel. Da es jetzt zu spät ist noch einen Hafen weiterzufahren, beschließen wir hier zu übernachten.

Die nahegelegene Marina ist wegen Insolvenz geschlossen, der freundliche Zöllner verweist uns auf die Reede, dort könnten wir ja ankern. Da wir kein Beiboot haben ist das keine Option. Wir fragen ob wir nicht an diesem Anleger bleiben können, da ja kein übermäßiger Betrieb herrscht(keiner). Die Zustimmung ist nicht gerade überschwenglich, wir müssen an dem Anlege r noch verholen (20 cm) und dann um 06:00 Uhr weg sein. Landstrom gibt es natürlich keinen. Ok, wir haben also einen Liegeplatz, wenn auch keinen besonders einladenden.

Zum Abendessen gehen wir in eine Nahegelegene Hafenkneipe. Das Essen macht satt. Dann zurück auf’s Boot und den Wecker gestellt.