Zurück nach Flensburg

Wir machen uns früh auf den Weg, da heute noch ein langer Schlag vor uns liegt. Zuerst geht’s wieder durch das enge Fahrwasser hinaus in den Augustenborg Fjord und dann nach einigen Meilen südlich in den Alsfjord. Hier ist noch die Brücke kurz vor dem Sonderborger Stadthafen, die sich alle halbe Stund öffnet damit Schiffe und Boote passieren können.

Nachdem wir aus dem Stadthafen in die Flensburger Förde ausgelaufen sind, setzen wir das Großsegel mit zwei Reffs und einen Teil des Vorsegels. Hoch am Wind kreuzen wir Richtung Flensburg.  Die Starkwindwarnung aus dem morgentlichen Wetterbericht stimmt ganz offensichtlich. Unser Boot benimmt sich ganz ordentlich. Meine Meinung über Rollreffs bestätigt sich wieder einmal. Der Schwerpunkt des Vorsegels liegt ungünstig hoch, was die Lage etwas verstärkt und das Segeln etwas ruppiger macht. Ich für meinen Teil ziehe es vor Segel in der passenden Größe zu haben, dann ist zwar ein Segelwechsel nötig, aber die Balance der Segel ist besser und auch das Tuch kann der Windstärke angepasst werden.

Wir kreuzen bis die Förde zu eng wird und fahren dann das letzte Stück zum Hafen unter Motor. Nachdem wir festgemacht haben machen wir Klar Deck und packen alles jetzt Überflüssige schon zusammen und verladen es schon ins Auto. Dann gibt’s das letzte Abendessen und wir lassen den Törn nochmal Revue passieren. Am nächsten Morgen erfolgt dann die Endabnahme und die Übergabe des Bootes. Nachdem die Formalitäten erledigt sind machen wir uns auf den Weg nach Hause.

Eine schöne Zeit geht nun zu Ende.