Vorwort

Die Weite des Meeres, die Unendlichkeit des Ozeans, der unstillbare Drang, sich den Naturgewalten auszusetzen — wer einmal den sicheren Boden unter den Füßen bereitwillig aufgegeben und sich den Urgewalten ausgesetzt hat, der will dieses Erlebnis nie mehr missen und immer wieder aufs neue erfahren. Es ist die Sehnsucht nach der unendlichen Weite, nach dem Bewußtsein, eins zu sein mit sich selbst, dem Ursprung des Lebens auf den Grund zu gehen. All diese Empfindungen hat mein Freund Curt Kapherr am eigenen Leib verspürt, er hat Erfahrungen gemacht, die manch einem ein ganzes Leben lang verwehrt bleiben. Die Erinnerungen an seine Atlantikfahrt hat er dermaßen anschaulich und lebendig zu Papier gebracht, das Erlebnis dieser Grenzerfahrung so eindringlich festgehalten, daß beim Lesen seiner Aufzeichnungen sicherlich nicht nur in mir derWunsch aufkommt, ihm nachzueifern, seine Erfahrungen zu teilen, die Eindrücke nachzuempfinden. Curt hat sich auf ein Abenteuer eingelassen, dessen Ausgang ungewiß war — das Ergebnis seiner Reise ist um so überwältigender. Seine Aufzeichnungen sind Zeugnis einer einzigartigen Erfahrung, die er trotz aller Widrigkeiten nicht im mindesten missen möchte. Einen Hauch der Faszination dieser Reise vermittelt der nachfolgende Bericht, der eines mehr als deutlich macht: Das Lebensteht dir offen — verwirkliche deine Träume!

von Uwe Sander

Danksagung

Mein Dank gilt der Besatzung der ”Statsraad Lehmkuhl“. Vor allem Kapitän Seidl für seine umsichtige Schiffsführung und seine Geduld mit uns Landratten, dem ”Shipsergeant“ John für seine gute Laune und seine Geduld. Dann allen Besatzungsmitgliedern, die durch ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft die Reise zu einem unvergleichlichen Erlebnis gemacht haben. Besonderer Dank auch an meinen Freund Uwe Sander, der den Text so akribisch lektoriert hat, und an meine Tochter Alexandra, die während meiner Abwesenheit den Haushalt selbst versorgte und auch mit den Folgen meines Küchenbrandes fertig wurde.